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Teilhabe am Arbeitsleben

Alle Tätigkeiten sind entsprechend ihren Anforderungen in unterschiedliche Arbeitsplatzkategorien verteilt, sodass für jeden Beschäftigten in allen Bereichen anspruchsvolle Förderschwerpunkte und –ziele gesetzt werden können, die mit den jeweiligen Fähigkeiten und Fertigkeiten abgestimmt sind. Bei allen angebotenen Tätigkeiten steht  der Arbeits- und Gesundheitsschutz im Vordergrund. Des Weiteren werden arbeitsbegleitend Kulturtechniken wie, z. B. das Lesen, Schreiben oder Rechnen, vermittelt. Wichtig für unsere Qualitätsansprüche ist die Berücksichtigung und Einhaltung vorgegebener Standards und Kriterien externer Kunden. Die spezifischen Anforderungen in Bezug auf räumliche Orientierung und spezielle Arbeitsplätze für unsere sehbehinderten und blinden Beschäftigten werden durch unsere Rehabilitationslehrerin und zahlreichen Multiplikatoren berücksichtigt und gewährleistet.

 

Wie werden die Beschäftigten gefördert?

  •     Nach Berufsbildung oder Tätigkeit in einem Gewerk der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) wird in persönlichen Gesprächen das Interesse für das Arbeiten auf einem ausgelagerten Arbeitsplatz erfragt oder durch den Beschäftigten selbstbekundet.
  •     In Absprache mit dem Kooperationspartner erfolgt eine Arbeitserprobung.
  •     Die Dauer liegt bei 4 Wochen, wenn der Beschäftigte sich wohlfühlt und die Tätigkeiten seinen Vorstellungen entsprechen.
  •     Begleitet wird der Beschäftigte dabei von einer Fachkraft der WfbM.
  •     Im gemeinsamen Gespräch erfolgt auch eine schriftliche Auswertung dieses Praktikums.
  •     Bei beidseitigem Einverständnis wird ein ausgelagerter Arbeitsplatz geschaffen, vorhandene erweitert oder als dritte Möglichkeit, ein Vertretungssystem aufgebaut.
  •     Alle nötigen Informationen zu seiner Tätigkeit bekommt der Beschäftigte in geschriebener Form, als Bild oder in wiederholten praktischen Unterweisungen und Anleitungen.
  •     Um auch alle Möglichkeiten auszuschöpfen, werden z. B. die notwendigen Gesundheitsausweise und die persönlichen Schutzausrüstungen von der WfbM gestellt.
  •     Die Dokumentation aller Tätigkeiten erfolgt in den persönlichen Förderunterlagen.
  •     Unser Ziel ist es, vorhandene Stärken zu unterstützen und auszubauen.
  •     In regelmäßigen Abständen wird ein Gespräch zum Stand der Entwicklung geführt, um die nächsten Ziele gemeinsam mit dem Beschäftigten zu beraten und den Zeitraum dafür festzulegen.

 

Welches Ziel wird bei der Arbeit verfolgt?

  •     Der ausgelagerte Arbeitsplatz ist der nächste Schritt zur persönlichen Entwicklung des Beschäftigten.
  •     Er verlässt sein gewohntes Team, um einen Schritt näher zum allgemeinen Arbeitsmarkt zu gelangen.
  •     Unsere Kooperationspartner bieten dafür ein interessantes und breites Spektrum.
  •     Die angebotenen Tätigkeiten steigern das Selbstbewusstsein, Fähigkeiten und Fertigkeiten und ganz wichtig die Akzeptanz der Beschäftigten in einem Team des ersten Arbeitsmarktes.

 

Welche Kompetenzen werden vermittelt/gefördert?

Soziale Kompetenzen

  •  Teamfähigkeit
  •  Konfliktfähigkeit
  •  Umgangsformen
  •  Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit
  •  Toleranz
  •  Kritikfähigkeit
  •  Persönliche Kompetenzen
  •  Selbstbewusstsein
  •  Ausdauer
  •  Auftreten
  •  Flexibilität
  •  Lernbereitschaft
  •  Motivation


Fachliche Kompetenzen

  •  Arbeitsorganisation
  •  Kundenorientierung
  •  Selbstkontrolle
  •  Erwerb von möglichen Maschinenpässen
  •  Geforderte Qualität und Quantität umsetzen
  •  Einhaltung von Arbeits-, Gesundheits- und Brandschutzvorschriften



Von Seiten der WfbM

  •  Bundesteilhabegesetz
  •  Werkstättenverordnung
  •  Sozialgesetzbuch
  •  Werkstattordnung
  •  Persönliche Dokumentation für den Beschäftigten