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Wie alles begann: 1945 - Nachkriegszeit
Spremberg-Wilhelmsthal
Spremberg-Wilhelmsthal
1945 war die Einrichtung in Spremberg-Wilhelmsthal Lazarett und Kriegsgefangenenlager. In der Nachkriegszeit, 1947, fanden insbesondere Blinde und Sehbehinderte in "Wilhelmsthal bei Spremberg in der Niederlausitz" eine neue Heimat.

Vorwendezeit

In Spremberg-Wilhelmsthal erhielten zumeist geistigbehinderte Sehschwache Fürsorge, Betreuung und Arbeit. Die marode Gebäudestruktur des Heimes erforderte Mitte der 80iger Jahre einen Neubau. 1987 erfolgte die feierliche Einweihung des neuen Sonderpflegeheimes mit geschützter Werkstatt "Dr. Helmut Pielasch" im Spremberger Wiesenweg. Spremberg nimmt verstärkt mehrfachbehinderte Blinde aus der ganzen Republik auf, die alternativ nur in Altenpflegeheimen hätten leben können.

Die Wende: 1990 und danach

Am 4. Oktober 1990 wurde unter Federführung von engagierten Bürgern der Verein "Behindertenwerk Spremberg e. V." gegründet. Ziel war es, das Zuhause der im ehemaligen "Sonderpflegeheim" beheimateten Menschen zu erhalten.
Dabei haben wir nicht von Null begonnen, sondern die Erfahrungen langjähriger Partner aus dem Saarland und Würzburg genutzt.

Ende 1990 wurde die Druckerei eingerichtet. Im Januar 1991 erfolgte der erste Probedruck! In den Folgejahren wurden die Arbeitsbereiche Keramik, Papier- und Textilverarbeitung, Weben, Montage, Garten- und Landschaftspflege aufgebaut. In den Wohnheimen und im Pflegeheim begann die Sanierung. Je nach Behinderung und nach dem Grundsatz: "Hilfe zur Selbsthilfe" wird differenzierter Wohnraum angeboten.

Heute können wir auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Wir verfügen über moderne BWS-Werkstätten, neue behindertengerecht ausgestattete Wohnformen und ein differenziertes Therapieangebot.
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